Der Rat von Raatsch 7 – Raatsch-lympics

RvR7

„Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft“.
So lautet der offizielle Eid der Olympischen Spiele, und so begannen auch die ersten Raatschlympics am 21.07.2012.
Zu diesem Event der Extra-Klasse traf man sich in gewohnter Weise zu morgendlicher Stunde im beschaulichen Lübben.

Im Vorfeld wurde durch den Offiziellen des Nationalen Raatschlympischen Komitees (NRK) , Andrew McHomestop,  12 aberwitzige Disziplinen zum Maße der Kräfte erdacht.
Die erste Hürde galt es schon im Vorfeld zu nehmen. Jeder Wettbewerber hatte zu entscheiden, welches Land es ehrenwert zu vertreten galt. Hier kam es zur ersten Überraschung.

Und so sah das Starterfeld aus:

Emmus McNiceman startete für die UDSSR mit der entsprechenden Nationalhymne. Mit ebenso den entsprechenden Hymnen traten Alec McBenjamin für (Gesamt-)Deutschland, der neutrale JF McPaper für die Schweiz und Andrew McHomestop für Schottland an.
Einzig der Schu entschied sich für das bis dato unbekannte Land: Marky Mark mit der Nationalhymne „Good Vibrations“. Hatte er nun ein neues Land entdeckt oder die Aufgabenstellung missverstanden? Wir wissen es nicht. Jedenfalls sprang er noch kurzerhand auf Brasilien um.

Es wurde in See gestochen und das erste Ziel, die frische Maibowle beim Gurken-Paule anvisiert.
Hier eingetroffen wartete der erste Bewerb „Keks in den Mund“ auf die Athleten. Es galt geschickt einen Keks auf der Stirn zu platzieren und diesen nur unter zu Hilfenahme der Gesichtsmuskeln in den Schlund zu befördern. Hierbei glänzten sowohl Alec McBenjamin mit einer Rekordzeit von 1,6 Sekunden und der Schu mit knapp 6 Sekunden. Letzterer konnte seinen Kiefer derart  einer Anakonda gleich ausfahren, dass dem Keks gar nicht anderes übrig blieb als in den Mund zu fallen.

Station 2 wurde bei einem frisch gezapften Bierchen am Lennigksberg absolviert. Hier nun war Boule zu spielen. Knapp konnte hier Andrew McHomestop die entscheidenden Runden für sich entscheiden.

Es folgten weitere Stationen, Bier, Pfeffi, Alster,  Prosecco und folgende Spiele:

  • Hula Hup
  • Putten
  • Seilspringen auf Zeit
  • Klicker
  • Ringe werfen
  • Papierflieger weit fliegen
  • Riesenmikado  und Krocket.

Verhältnismäßig spät kamen wir dann endlich gegen 18 Uhr an unserem Bestimmungsort , dem Zeltplatz auf der Halbinsel Raatsch an.

Die Wettkämpfer waren zwar schon völlig erschöpft, bauten jedoch noch mit letzter Kraft in atemberaubender Geschwindigkeit alle 4 Zelte und den Grill auf.
Nun wurde erst mal ordnungsgemäß auf dem Bötchen gechillt und überlegt, ob die im Wasser zu tätigen Spiele Wasserbasketball und Eierschwimmen durchgeführt oder aufgrund des kalten Wassers gecancelt werden sollten. Wir entscheiden uns für letzteres.

Die 2 letzten Wettkämpfe hatten es nochmal ins sich.
Das aus dem schönen London mitgebrachte beliebte Partyspiel: „Cereal Box Game“ verlangte dem Teilnehmerfeld alles ab. Es galt eine Müslischachtel nur mit Hilfe des Mundes  und ohne aufsetzen der Knie, vom Boden anzuheben. Klingt erst mal leicht , doch wurde dies von allen vollbracht , musste die Schachtel um einige ordentliche Zentimeter gekürzt und es ging von vorne los. Schon bald  warfen die Ersten das Handtuch, und die verdammte Schachtel wurde immer kleiner. Die übrigen Teilnehmer McPaper, McBenjamin und McHomestop schenkten sich nichts. Es wurde sich verbogen und verdreht, dass es für jeden Chiropraktiker  ein wahres Vergnügen gewesen wäre. Am Ende siegte der sich windende Alec McBenjamin mit einer absoluten Glanzleistung. Zum Abschluss galt es ein Olympia Quiz durch kluges Antworten zu gewinnen. Auch dies tat Alec McBenjamin und holte damit die zu recht verdiente Goldmedaille.  Auf den Silber und Bronzerängen folgten Andi und der Schu. J.F. und Emmus gingen diesmal leider leer aus, hatten dafür aber wieder jede Menge Spaß am nächtlichen Lagerfeuer.

Jensi weiß nun auch Dank Emmus über die Krümmung des Raumes, diverse Sternbilder und die Funktionsweise eines schwarzen Loches Bescheid.

Mann ging zu Bett.

Am nächsten Morgen gab’s nun ein leckeres Frühstück im Stile der Italo-Western Helden  Bud Spencer und Terence Hill. Neben Kaffee kochte der Andi Speck, Bohnen und Eier. Eine schmackhafte und magenschonende Kost für verkaterte Camper. Ganz fein!
So gestärkt ging es auf die Heimfahrt.
Auch hier wurde traditionell viel gelacht, gesungen und Pinkelpausen eingelegt.

Wie immer war die Fahrt ein lohnenswertes Erlebnis für alle Beteiligten.

Im nächsten Jahr freuen wir uns dann wieder auf den Rick und den Rat von Raatsch 8 wenn es heißt:
„Der Rat von Raatsch 8 – Back to the 80`“

Ich kann’s kaum erwarten.

Andrew McHomestop

André Heimhalt

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