SLC @ 18.TÜV Marathonstaffel – Läufer im Nebel

Die wohl schönste Laufveranstaltung des Jahres rief – und die LairdRunners folgten.

In den frühen Morgenstunden des 21. November 2010 machte sich unser dynamisches Laufteam auf den Weg zum Hangar 5 des Tempelhofer Flughafens, um auf dem Rollfeld die majestätischen 42,2 km zurückzulegen.

Da wir wieder einmal weder Kosten noch Mühen scheuten, hatten wir auch in diesem Jahr ein prunkvolles Zelt eigens für unsere Tapferen gemietet.

Pünktlich um 09:30 Uhr wurde dieses bezogen und flux stillecht in ein Schottenzelt umgewandelt.

Unser prunkvolles Banner schmückte stolz die Zeltwand, und der mit Bier und Fleischereiprodukten reichlich gedeckte Tisch gab dem geneigten Beobachter Aufschluss über die Männer im Inneren.

Die diesjährige Staffel setzte sich aus unserer läuferischen Sturmspitze „ The Rocket“ McBenjamin, „Rückenwind“ McNiceman, „The Jet“ McPaper und „The Flash“ McHomestop zusammen. Als fünfter Sausewind im Bunde gab erstmal Greg „der Kugelblitz“ McZailor seinen Einstand im Team des SLC.

Im Folgenden nun die chronologische Abfolge der Ereignisse:

Die LairdRunners machen sich warm. Getreu dem Motto „Einlaufen machen nur Mädchen“ werden die Lebern der Herren mit einem „Guten Morgen Bier“ geweckt. Emmus erweitert sein Lungenvolumen mit den ersten Glimmstängeln und der innere Schweinehund kämpft mit der Frage: “Geh ich nun auf´s Dixi-Klo oder halt ich´s noch aus?“

McHomestop geht an den Start der 12,2 km. Der Hangar bebt unter dem Applaus der regen Zuschauermenge, der Startschuss fällt, und auf geht´s auf Rekordjagd.

Außerhalb des Hangars füllt man sich wie Diane Fossey in „Gorillas im Nebel“ so eine Suppe war draußen. Nach 2 langen Runden auf dem Rollfeld ist die morgendliche Tortur endlich vorbei und McHomestop fliegt im Ziel ein. Die Staffelübergabe gleicht mehr einer Umarmung als einem Abklatschen und nun geht „Rückenwind“ McNiceman auf den Asphalt.

Währenddessen werden im Zelt Bier und Erfahrungen ausgetauscht.

McNiceman kommt am Ende der ersten Runde an unserem Zelt vorbei.
Als hätten die letzten 5km ihm nichts ausgemacht, präsentiert er unter dem Staunen der Zuschauer einen Handstützüberschlag seitwärts und wetzt weiter zur zweiten Runde.
Lange ward er nicht gesehen, doch dann erblickten wir Ihn humpelnd am Horizont. Das Fersenbein machte unserem lieben Emmus schwer zu schaffen, doch er kämpfte sich verbissen ins Ziel und übergab an unseren guten J.F..
Der ließ sich nicht zweimal bitten und fegte direkt los.

Im Zelt wurden unterdessen die Inhalte der mitgebrachten Biersorten analysiert und verkostet. Im Ergebnis waren wir uns einig – es schmeckte.
J.F. war nahezu in alter Höchstform und kam alsbald ins Ziel, um nun wiederum McBenjamin die symbolische Fackel zu übergeben.
In der Zwischenzeit hatten sich McHopeman und McCobbler als Supporter eingefunden und unterstützen die Mannen mit Leibeskräften.
Routiniert brachte McBenjamin die 10km mit einem Lächeln und in einer Spitzenzeit hinter sich und schickte unseren Newcomer McZailor auf die Zielstrecke.
Im Zelt war´s wie im „Fröhlichen Hecht“, denn auch hier wurde“ fröhlich gezecht“.

Dann war es endlich soweit, unser Schlussläufer erreichte das Ziel.

Unsere Vorjahresleistung von 3:51 h konnten wir leider nicht toppen, doch wir haben wie immer gute Ausreden:

Hier die Top 3:

  1. McNiceman war verletzt und ist trotzdem gerannt, was schon mal ein Hammer ist.
  2. McNiceman und McHomestop hatten nur 4 Stunden Schlaf.
  3. McZailor hatte Schmerzen im Knie und war außerdem erkältet.

Und hier nun das offizielle Ergebnis:

Zeit: 03:59:01

Platz: 938

McHomestop: 01:03:06
McNiceman: 01:06:26
McPaper: 00:27:18
McBenjamin: 00:50:27
McZailor: 00:30:53

Ich fand´s super und freu mich schon auf nächste Jahr.

Marko Schönherr

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