SLC goes Saxony – unser Dresden Trip 2010

Um dem manchmal tristen Laufalltag in Berlin zu entkommen, entschlossen sich die LairdRunners im Oktober für eine Luftveränderung.
Schnell kristallisierte sich als Ziel für unseren Roadtrip die Heimat zweier unserer Vorstände das Sachsenland -genauer gesagt die Landeshauptstadt Dresden- heraus.

Ein unseren Ansprüchen entsprechendes Hotel wurde im Vorfeld schnell gefunden, J. F. McPaper stellte sich als Fahrer zur Verfügung, und so ging es dann am 23.10.2010 pünktlich um 9:30 Uhr auf die Autobahn.

Die Stimmung war ausgelassen, das Wetter war prächtig und Emmus frühstückte im Auto erstmal ein Bierchen.

Gegen 11:00 Uhr erreichten wir unser Ziel. Nach einem kleinen Teammeeting mit Frühschoppen vor unserem Hotel ging es auf die von Emmus hervorragend vorbereitete Sightseeingtour in Richtung Innenstadt.

Wir bestaunten die Yenidze Zigarettenfabrik, die Semperoper, den Zwinger und vieles mehr.

An dieser Stelle muss der gute Emmus nochmals ausdrücklich für seine Arbeit als Tourguide belobigt werden. Haste wirklich fein gemacht!

Am Abend gingen wir dann zum gemütliche Teil über.

Die Seilbahn schleppte uns den Berg hinauf, wir uns in die nächste Kneipe und erstmal Tassen hoch und die Aussicht bewundern. Das folgende Quiz wurde unter Gelächter und Biergenuss von Andrew McHomestop gewonnen und freudestrahlend nahmen wir unsere Preise entgegen. Besondere Beachtung bei uns, sowie Gästen und Personal fand hierbei der Riesenkuli, den Emmus als Hauptpreis verloste. Was für ein riesiger Bippus!

Nun ging es an den Abstieg vom Berg zur nächsten Location. Mit Hilfe der 1a GPS Navigation von Emmus Handy landeten wir nach ca.45min und gefühlten 10 Pinkelpausen im Waldschlösschen.

Hier empfing uns ein Klavier spielender Pole und wir waren uns sofort einig – hier sind wir richtig.

Diese Erkenntnis feierten wir dann mit einem 3Liter Biertower, einem lecker Happenbappen und ner Runde Schnaps. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die am folgenden Tag erbrachte enorme Laufleistung des Emmus nach eigenen Aussagen einzig und allein dem doppelten Becherovka zu verdanken war.

Gestärkt marschierten wir weiter Richtung Neustadt, um dort im berühmten Kneipenviertel gepflegt zu versacken. Das war gar nicht so einfach, denn so wirklich einladende Kneipen ließen sich schwer finden.

Nachdem wir uns nun endlich entscheiden konnten einzukehren, folgte der Schock auf dem Fuße.

Die von uns zur Betrinkung auserkorene Biersorte war alle. Diesen Schreck mussten wir erstmal mit einem doppelten Sambuca herunterspülen. (Im weiteren Verlauf stellte sich die Mischung Bier und Sambuca als äußerst hilfreich bei der Stimmungsaufhellung heraus!)

Das nächstbeste Taxi brachte uns dann zurück in die Altstadt. Nach einer ausgiebigen Fotosession mit Emmus’ fabulösen Knipsapparat landeten wir dann im Shamrock. Ein feiner Laden mit Livemusi und passender Atmosphäre.

Das folgende Wechselspiel aus besagtem Sambuca und Bier führte baldigst zum gewünschten Ergebnis. Wir freuten uns nicht nur über die schöne Musik, sondern auch über das eigentlich für den daheimgebliebenen Schu gekaufte, dann jedoch im Eifer des Gefechts direkt ausprobierte, Spaßgeschenk – der Travel-Pussy. Die Geschichte hierzu kann und darf an dieser Stelle nicht erzählt werden, denn es gilt der Grundsatz: „What happens in Dresden – stays in Dresden“

Einige Zeit später lagen alle Beteiligten selig in Ihren Betten und schliefen sich den Rausch aus.

Am nächsten Morgen wurde Andrew McHomestop, der eigens für Emmus eine Zeile aus dem Musical „The Producers“ vortrug, von diesem mit den Worten: „Ich hab noch voll einen zu sitzen!„ begrüßt.

Egal, dachten wir uns, wat mut dat mut, also ab zum Frühstücksmeeting mit Alec McBenjamin und J.F. McPaper.

Lecker war´s und wir hatten auch ordentlich Brand.

Nun stellte sich auch schon die ersten Gäste aus dem SLC Supporter Club ein. Vor Freude darüber öffnete Emmus ertsmal ein Bierchen.

Der Rest von uns war mit Laufvorbereitungen oder der Formel 1 beschäftigt.

Nun kamen wir endlich zum Hauptgrund unserer Reise, dem 12. Dresdner Morgenpost Marathon.

Nach der letzten Nacht waren wohl alle froh, dass wir bei der Entscheidung der Streckenwahl, die 10km dem Halbmarathon vorzogen hatten.

Frohen Mutes und mit flauem Magen gingen wir an den Start. Emmus nahm noch 2 Bierchen und diverse Kippen zu sich und wir fieberten gemeinsam dem Startsignal entgegen.

Mit ertönen dieses Signals meldete sich zeitgleich McBenjamins Magen.

Dieser blieb jedoch tapfer und wir kämpften uns gemeinsam über die ersten Kilometer bergauf, bergab und über Kopfsteinpflaster.

Der bereist erwähnte Becherovka wirkte offenbar beim Emmus wie ein Superzündi. Leichtfüßig wie ein junges Reh ließ er McBenjamin und McHomestop hinter sich.

Die folgenden Kilometer waren mehr Qual als schön, wenn auch die Kulisse unschlagbar war.

Erst auf Kilometer 8 erblickten die beiden Laufgötter den schottenberockten Emmus ca. 200 Meter vor sich. Im folgenden Aufholmanöver wurde viel gehechelt, es floss ordentlich Schweiß, kurz vor dem Ziel jedoch war das Läufertrio wieder komplett. Der fotografierende und jubelnde McPaper erwartet uns nebst der familiären Entourage McNicemans an der Ziellinie.

Es wurde wie üblich gefeiert und nach einer ausgiebigen Dusche traten wir die Heimreise an.

Ein letzter Pitstop im Brauhaus in Schlepzig war der krönende Abschluss dieser herrlichen Fahrt.

Vielen Dank nochmals an den verlässlichen Fahrer und an unseren Stadtführer.

In diesem Sinne – wir sehn uns bei der Marathonstaffel im November, lang lebe der Rückenwind!

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2 Gedanken zu „SLC goes Saxony – unser Dresden Trip 2010

  1. Nach dem Lesen des Blogs zum 6.Bierfestival, wo ich Tränen lachte, bekam ich Lust auf mehr und las diesen Blog über die Dresden-Fahrt…. ich wurde erneut nicht enttäuscht und verbrauchte zwei Taschentücher vor Lachen. Herrlich geschrieben und wohl nur vom Autor selbst zu übertreffen!

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