Der Rat von Raatsch V – Schlag den Schu

Schlag den Schu
Schlag den Schu

Auch in diesem Jahr war die Spannung vor dem mittlerweile 5. Rat von Raatsch bei jedem der sechs Teilnehmer zu spüren. Im Vorfeld wurden Ideen geschmiedet, Kehlen geölt und das Internet nach allerlei nützlichen Unsinnigkeiten zur Mitnahme durchforstet.
Endlich kam der ersehnte Samstag, und so ging es am 14.08.2010 erneut in Richtung Lübben. Auch in diesem Jahr war der Wettergott uns anfangs wenig geneigt, denn auch diesmal goss es lotrecht wie aus Kannen.


Traditionell trafen wir uns gegen 10h im Zettl-Hauptquartier und fieberten dem Beginn des diesjährigen Tagesprogramms und Mottos des Tages „Schlag den Schu“ entgegen.
Nach dem ersten Bier-Obstler-Mix begann auch schon Spiel 1.
Unter dem Motto „Der Polizeibericht“ durften die fünf Spieler einen originalen Polizeibericht in drei Minuten studieren, um im Anschluss, einige Stunden (und Biere) später, 10 Fragen hierzu zu beantworten.
Nun hieß es noch ein Bier eingegossen und weiter ging´s mit Spiel 2, der „pfiffigen Prinzenrolle“.
Aufgabe war es, so schnell wie möglich einen Keks aus der Prinzenrolle in den Mund zu befördern und -ohne Krümel zu spucken- drei unterschiedliche Töne zu pfeifen.
Klingt einfach – ist es aber nicht. Dafür jedoch zum Brüllen komisch, insbesondere wenn man wie der Schu den Keks grad komplett in den Schlund schiebt und sich dann wundert, dass kein Ton mehr aus der verstopften Schnute will.
Nun noch schnell die Kilts angelegt und ab ging´s aufs Boot Richtung Gurkenpaule.
Hier wartete die alljährliche Bowle darauf, von uns eingeatmet zu werden. Mit einer Ladung Waldbeeren im Bauch ging es an Spiel drei – das Maßkrughalten. Zünftig war´s und so ein Maßkrug hat´s wirklich in sich. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Geheimfavorit J.F. McPaper dieses Spiel mit über 3 Minuten für sich entscheiden konnte. Der klägliche Rest lag mehr oder weniger darunter.
Offensichtlich gefiel Petrus unser Treiben, denn er stellte schleunigst die Begießung von oben ein.
Angekommen am nächsten Pitstop – Lehnigksberg – folgten die Auswertung des Polizeiberichtes und ein Allgemeinwissens-Quiz.
Ich freue mich mitteilen zu können, dass wir alle Einwände und jedes Nachhaken des Emmus zu den Fragen erfolgreich mit Bier hinwegspülen konnten.
Die Zeit drängte, also alle wieder raus und rauf auf den Kahn. Die Spree tat es uns gleich und so stieg der Pegel immer weiter an.
Am Rasthof Petkamsberg wurden in Spiel 5  („Lustige Schätzfragen“) unter dem Staunen der anderen Gäste beantwortet.
Im Anschluss zog es uns gen Schlepzig hin. Aufgrund des Wasserstandes und eines technischen Defektes blieb unsere Lieblings-Elektroschleuse in Schlepzig diesmal leider unbesucht. Das Brauhaus jedoch freute sich über unseren jährlichen Besuch.
Jetzt nur noch ein Katzensprung und wir waren auf Raatsch angekommen.
Der Aufbau des Zeltpueblos dauerte diesmal genau 1 Stunde 11 Minuten. Keine schlechte Zeit bei der gehandicapten Hand-Augen-Koordination.
Die anschließenden Spiele folgten Schlag auf Schlag. Angefangen vom „Golfballweitspucken“, „das Nageln“, „Findet die Karte“ und „der Sockenweitwurf “ ging es langsam dem Ende entgegen. Spiel 11 war dann auch schon das Matchballspiel, denn J.F. lag unschlagbar vorne. Im Geoquiz machte er unter demütigem Staunen der Mitspieler den Sack zu und gewann die Spielserie.
Nach all den Anstrengungen musste nun eine Stärkung her und da der Grill schon geraume Zeit glühte, konnten wir unsere Mägen bald mit köstlichem Fleisch füllen.
Jetzt hieß es nur noch entspannen. Hierzu entfachte unser Pyromane aus Leidenschaft J.F. ein feines Feuerchen und unterhielt uns die nächsten 5 Stunden mit seinem rhythmischen Holzgehacke.
Nach einer kurzen Nacht ließ es sich McHomestop auch in diesem Jahr nicht nehmen, mit dem ersten Hahnenschrei aufzustehen und die Gefährten baldigst zu animieren, selbiges zu tun.
Im Anschluss wurde opulent gefrühstückt, das Pueblo wieder niedergerissen, im Kahn verstaut und das Zeltplatzcafé zur Kaffeebefüllung heimgesucht.
Dann ging´s auch schon zurück Richtung Heimat; die Sonne strahlte und Emmus öffnete behände Bier um Bier.
Aufgrund des drohenden Gewitters fiel unser Mittag etwas hektischer als üblich aus und so kamen wir dann immerhin trocken wieder in Lübben an.
Wie üblich folgte noch ein Scheidebier und die Karawane der Tapferen ging für dieses Jahr auseinander.

Nun freuen wir uns alle schon aufs nächste Mal, wenn es dann heißt:
Rat von Raatsch VI – Pirates of the Spreeforest!

Ich kann´s kaum erwarten….

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