Rat von Raatsch IV – Ein Quantum Prost

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336 Tage langen Wartens hatten am 30.05.2009 endlich ein Ende, denn hier hieß inzwischen zum vierten Mal: Es tagt der Rat von Raatsch.
Die diesjährige Tour stand unter dem bezeichnenden Namen: „ ein Quantum Prost“ und schon im Vorfeld wurde klar, dass alle Beteiligten aus den letzten Jahren viel gelernt hatten. Die Vorbereitungen gingen dabei weit über das übliche Maß hinaus.

So erweiterten wir nicht nur unseren Zeltbestand um ein weiteres 3-Mann-Iglu, sondern erworben auch eine neue, schneeweiße Cabana inklusive Seitenwänden. Weiterhin ließen wir uns auf Bauzaungröße unser herrliches SLC-Logo auf Banner ziehen und erstanden zur Abrundung unseres Zeltpueblos einen prächtigen Gartenzaun.
Mit aufwendigster Logistik wurden all unsere Utensilien zur Casa del Zettl gebracht und so stand einem pünktlichen Start nichts mehr im Wege.

Wie in den Jahren zuvor, ist es liebgewordene Tradition geworden,vor Fahrtantritt mit J.F. McPaper Senior nebst Gattin einen Starttropfen zu trinken. So auch dieses Jahr.Als dies vollbracht war, ging es für die Beteiligten Ratsmitglieder gestärkt durch Bier und Jacobi zum Kahne hin.Die Anwesenden McPaper, McBenjamin, McNiceman,McHopeman, McCobbler und McHomestop waren frohen Mutes, dass diese Fahrt ein Meilenstein in der Geschichte des Raatschtourismus werden würde. Dies lag unter anderem daran, dass der ehrenwerte McCobbler an diesem Wochenende seinen 29 Geburtstag zu feiern bereit war.
Wie es sich für einen Herrenclub wie den unseren gehört, war zur Zelebrierung dieses Tages einiges geplant.Und so begann die Fahrt…

Schon am Steg bekam Steven seine Uniform des Tages übergeholfen. Hierbei handelte es sich um einen zauberhaften Königsumhang nebst Krönchen (zur Fixierung auf des Königs Haupte dienten uns die praktischen Kabelbinder des McNiceman) und ein glitzernder Zauberstab.Abgerundet wurde das Erscheinungsbild durch ein Umhängeschild, welches zum einen auf den morgigen Geburtstag hinwies, aber auch ein ausdrückliches Fütterungsverbot enthielt.So fein gemacht, durfte der gute McCobbler die erste Aufgabe auf dem Weg zum Erhalt seines Geschenkes in Angriff nehmen: „ Bestell uns beim Gurkenpaule eine Lage Maibowle“. Dies mag einfach klingen, kennt man jedoch die niedrig angesetzte Peinlichkeitsschwelle des Guten, so war dies eine echte Herausforderung.McCobbler meisterte diese Schwelle souverän und hat sich an dieser Stelle ein echtes Lob seines Gefolges verdient.Während die Herren den letzten Tropfen Bowle genossen, bereiteten McPaper und McHomestop bereits die zweite Aufgabe vor.:„Lübbener Inselhopping“.Hierzu wurde eine aufblasbare Palmeninsel herangeschafft und McCobbler in eine Neoprenpelle gezwängt. Im nächsten Schritt wurde die Insel mit Mutti´s guter Wäscheleine am Boot befestigt und McCobbler auf selbige gesetzt. Es ergab sich ein herrliches Bild. Begleitet von den Jubelrufen des Randpublikums und der Kahnbesatzung legte McCobbler einen 1A Ritt hin. Mehrfach stürzte er ins kühle Nass, stieg jedoch immer wieder auf. Es erinnerte den ein oder anderen Zuseher stark an die schwimmende Überquerung des Ärmelkanals als McCobbler in Lenigsberg den Fluten entstieg und schnurstracks in der nächsten Kneipe nach dem Weg zur Elbe fragte, tropfend wie ein nasser Seehund.Der Aufenthalt ist kurz erzählt: Schlund auf, Bier rein, Schlund zu und schon gings weiter Richtung Petkamsberg.Auch hier die selbe Prozedur: Hinsetzen, Schlund auf, Kaffee-Pfefferminzschnaps runtergeschluckt, Rechnung bezahlt und wieder auf´s Bötchen dem Mittagessen entgegen. Dieses wurde gegen 16 Uhr im Brauhaus zu Schlepzig eingenommen.Aufgabe Nummer 3: „Bestelle für jeden von uns im Piratenstyle ein Mittag nebst Getränk , beginne und ende dabei jeden Satz mit einem Aaarrrggh und einem Eyh.“. wurde vom Steven holprig, aber unter viel Gelächter gemeistert. Es sei ihm verziehen, schließlich war er durch das dringliche Bedürfnis auf ein Glas Milch und zwei saftige Germknödel etwas abgelenkt. Wie es dazu kam soll hier zum Schutz aller Beteiligten verborgen bleiben.
Gut genährt kamen wir ein Stunde später auf dem Zeltplatz an, wo sofort die Aufbaumaschinerie in Gang gesetzt wurde.

Wie die Räder eines Uhrwerks rotierten 12 Arme und zwölf Beine und so war es nicht verwunderlich, daß alsbald 1 großes Zelt, ein kleines Iglu und die Cabana nebst Seitenwänden und SLC Banner zu bewundern waren.Jetzt noch schnell die VIP Area mit dem eigens mitgebrachten Zaun eingfriedet und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen. Um die schönsten Stunden des Jahres unerkannt von unseren zahlreichen Anhängern zu verbringen hatten wir zur eigenen Tarnung, aber auch Belustigung, ausreichend künstliche Bärte nebst Koteletten dabei.Die so entstandenen Gesichter sind durch Worte schwer zu beschreiben, nur soviel sei gesagt: es war echt zum totlachen komisch.
Das Grillgut wurde verzehrt und unter viel Bier und pitoreskem Lagerfeuer ging es Mitternacht entgegen. McCobbler wurde nochmals von allen beglückwunscht und alsbald zog es die Karavane in die Schlafsäcke.

Die Nacht war, insbesondere zur Freude McCobbler s und McNicemans schön kurz, und nach einer Stärkung vom Kuchenbüffet gings zurück in Richtung Heimat.
Unter herrlichem Sonnenschein gab uns der Steven noch seine burleske-homoerotische Interpretation eines Britney Spears Songs zum Besten und man näherte sich dem Ausgangspunkt der Reise.

Ein traumhafter Ausflug nahm sein Ende. Ich denke ich behaupte nicht zu viel , wenn ich diesen Ausflug zum Besten Rat von Raatsch ever erkläre.
Unnötig bleibt zu erwähnen das McNiceman seinem Motto treu blieb, kein Bier ungetrunken zurück zu lassen und so bot sich das übliche Bild auf der anschließenden Heimfahrt. Emmus klammert sich halb wach halb schlafend an sein Bier.

Manche Dinge ändern sich wohl nie…

McHomestop / McBenjamin

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