16. Kondius Berliner Marathon-Staffel

dsc00242.jpgEin Jahr lang hartes Training, ein Jahr Schweiß, Tränen, Erschöpfung und viel Herzblut – alles für den einen großen Moment: Die Marathonstaffel! Fünf wackere Männer stellten sich trotz herbstlicher Temperaturen der Herausforderung und liefen am 16.11.2008 die Marathonstrecke quer durch den Grunewald.

Die Lairdrunners waren diesmal wie folgt vertreten:

  • Andrew McHomestop (12 km)
  • Alec McBenjamin (10 km)
  • Steven McCobbler (5 km)
  • Martin McShort (10 km)
  • Emmus McNiceman (5,195 km)

Pünktlich um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. Andrew McHomestop machte den läuferischen Anfang und begab sich voller Motivation auf die erste Distanz. Bald wurde klar, aus welchem Schrot und Korn die Strecke war.

Harter Waldboden mit ordentlich Laub wechselte sich mit nicht minder hartem asphaltartigen Waldboden mit einer Menge Steinen ab. Nach endlos langer Waldstrecke ging es auf die Straße und eine Steigung, die beim geneigten Läufer einer Bergbesteigung gleich kam. Doch alles Jammern half ja nicht, schließlich warteten noch 4 weitere Läufer auf Ihren großen Moment. Müde und mit ´ner ordentlichen Blase am Fuß kam McHomestop ins Ziel und übergab die Symbolische Fackel an Alec McBenjamin.

Der rast wie ein geölter Blitz los und überwindet unter enormer Kraftanstrengung eben beschriebenes Terrain in neuer persönlicher Bestzeit.

Noch ein Posing beim Einlauffoto und schon ging Schu McCobbler auf km-Jagd.
Dieser wuchs schier über sich hinaus und erlief ebenso eine persönliche Bestzeit. Was machte Ihn so schnell? War es der Wildlederlaufschuh (McCobbler hatte seine Laufschuhe vergessen!), war es McHomestops MP3 Player (McCobbler hatte seine Kopförer vergessen!) oder war es der Verzicht auf Haarpflege während des Laufs? (McCobbler gab an, dass Haarspray nicht vergessen zu haben! Immerhin!)

Dies Rätsel wird wohl nie gelöst werden, allein das Ergebnis zählte und wurde von allen schwer bewundert.

Schu kommt ins Ziel, übergibt den Staffelstab und sich selbst auch fast, und unsere neue Geheimwaffe Martin macht sich auf den Weg. Schon 2006 vertrat er den SLC in der 5 mal 5 km Teamstaffel, und auch heute als Ersatz für den erkrankten McBrick´z wirft er all sein läuferischen Talent für uns in die Waagschale. Mit einem „die zweite Runde wird schneller“ passiert er die jollende und vor Kälte schon leicht zitternde Menschenmenge.

Gemäß dem allseits bekannten Sinnspruch „das Beste zum Schluss“ ging Emmus als Schlussläufer in die Spur. Diesmal wollte Emmus nichts dem Zufall überlassen. Tapfer hat er also zum warm machen das „Einlaufen“ wie immer sehr Ernst genommen und ließ sich direkt vorm Start fünf kleine Bier einlaufen. (??? Naja, nehmen wir´s nicht so wörtlich, jeder hat halt seine eigenen Trainingsmethoden!)

Am Ziel warteten die restlichen Herren auf den guten Emmus. Dieser kam auch bester Laune in Richtung Ziel, wo er standesgemäß eine extra Ankündigung durch den Stadionsprecher erhielt. Dies lag an der fabulösen Schottenfahne, die Emmus wie ein Superman-Cape um sich gehängt hatte. Fröhlich kam er durchs Ziel, begeistert wurde er empfangen.

Die Endzeit, und auch das war eine kleine Sensation, lag bei rund 3:50 Stunden.

Wahnsinn, wer hätte das gedacht.

Flux noch ein paar Siegerbier zur Krönung des Events und schon ging ein herrlicher Sonntag zu Ende.

Kleiner Wermutstropfen, auch McHomestop egalisierte sein persönliche Bestzeit sowohl auf der 5 km (0:22:07 min) als auch auf der 10 km (0:50:50 min) Strecke.

Schade nur, dass der Veranstalter im Nachhinein eine Fehlmessung der Gesamtstreckenlänge zugeben musste. So wird wohl die wahre Zeit wohl für immer im Verborgenen bleiben.

Egal, schön war´s trotzdem und die Insider von euch wissen ja: „Ich bin B.I.N.G.O. König und nur das zählt!“

Damit geht das Laufjahr 2008 erfolgreich für die LairdRunners zu Ende. Es war ein schönes Jahr, mit tollen Laufevents und noch tolleren Ergebnissen.

Jetzt geht’s in Wintertrainingslager, denn für´s nächste Jahr erwartet man uns schon.

In diesem Sinne „Sport frei“ und vielen Dank an alle Läufer!

André Heimhalt

Hier der Bericht vom Sasch (klick)

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