Der Rat von Raatsch 2 – Bachelor’s Revenge

raatschZum zweiten Mal in Folge tagte am 20.07.2007 der inzwischen legendäre Rat von Raatsch.
Anwesend waren, wie bereits im Vorjahr, die Herren McNiceman, McBenjamin, McPaper und McHomestop.

von André Heimhalt / Sascha Restel

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Als Schmankerl aus dem sächsischen Raum nahm erstmals auch Steven McCobbler am nicht ganz runden Campingtisch Platz.Die Fahrt begann wie immer im herrlichen Lübben am Spreeanschluss der Finca der Familie McPaper .
Wir eröffneten die Fahrt und ebenso die ersten Biere.

Bei traumhaftem Sonnenschein erreichten wir nach mehrstündiger Fahrt und einigen Pitstops, um die Seele und die Leber zu betanken, unser Ziel, die Halbinsel Raatsch.

Nahezu in Rekordzeit errichteten wir unser Zeltpueblo, diesmal sogar in der Deluxe Variante mit vorgebauter Cabana und Fakelumrahmung.

Unter den neidvollen Blicken der anderen Zeltgäste versuchten wir, den Grill zu aktivieren, wobei der Aufbau uns recht schnell gelang, das Anfeuern des selbigen jedoch weit über eine Stunde in Anspruch nahm.
Wäre nicht die erstaunliche Blaskraft des Steven McCobbler gewesen, hätten die Kohlen wohl nie geglüht und wir alle wären jämmerlich verhungert.

Nach dem Mahle und diversen Bieren ging es dann an ein Fotoshooting der etwas anderen Art, worauf hier nicht näher eingegangen werden soll. Nur soviel sei gesagt:
Einige der Bilder dürfen wohl nie an die Öffentlichkeit geraten.
Daraufhin nutzten wir die Restglut unseres Grill, um eine feierliche Mützenverbrennung durchzuführen.
Inspiriert vom Flammenschein suchte alsbald ein jeder der Herren mehr oder weniger sinnvolle Güter, welche zur Verbrennung gebracht wurden.
Alles natürlich unter rein wissenschaftlichen Aspekten.
Wir wissen nun, dass nicht jedes Feuerzeug explodiert, wenn man es verbrennt, ein Sitzkissen viel Qualm macht und dass ein 2 meter langer Ast nicht kleingehackt werden muss, bevor er auf den Grill kommt.

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Aus aktuellem Anlass versuchten wir insbesondere im offiziellen Teil dem Noch-Junggesellen McBenjamin kluge Ratschläge für seine zukünftige Ehe zu geben. Leider kamen wir weder zu einem Ergebnis, noch konnten wir wertvolle Tips geben.
Dies könnte unter Umständen daran liegen, dass keiner der weiteren Protagonisten verheiratet ist, oder am Bier.
Hier und da keimte auch der Versuch auf, die Diskussion auf eine politisch-geschichtliche Ebene zu führen, aber leider verpuffte dieser so schnell, wie das Sitzkissen auf dem Grill.

Mit der notwendigen Bettschwere und dem Vorsatz, endlich mal auszuschlafen, ging es zu vorgerückter Stunde dann zur Ruh.
Leider wurde diese durch ein gewaltiges Gewitter, beginnend um 3 Uhr morgens, unterbrochen und gegen 7 Uhr beendet.
McNiceman begrüßte uns mit einem fröhlichen, „in unserem Zelt ist ne Pfütze“-Morgengruß. Bald stellten wir fest, dass unser Zelt generell wohl undicht wäre, da wir alle nasse Füsse hatten.
Eine nähere Analyse ergab wenig später, dass dies nicht verwunderlich ist, wenn man vergisst, die Zelttür zu schliessen.

Auch haben McBenjamin und McHomestop gelernt , dass man seine Schuhe besser über Nacht im Zelt belässt und nicht vor diesem.

Gegen 11 Uhr ließ der Regen nach und nach einer grandiosen Abbauaktion traten wir um 11:20 Uhr die Heimreise an.
Vor lauter Freude darüber öffnete Emmus sein 2. Bier.
Die Fahrt heimwärts verlief reibungslos und unter viel Gelächter wegen der lustigen Geschichten, die in pitoresker Atmosphäre zum Besten gegeben wurden. Mit dem 4. Bier im Leibe des Emmus, erreichten wir den heimischen Hafen.

Von J.F. McPaper senior bereits erwartet, liessen wir den Tag bei einem letzten Bier ausklingen.
Zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass der gute Emmus offensichtlich keine Williams-Birne in flüssiger Form verträgt, da er nach 2 oralen Infusionen dieses Tropfens die Besinnung verlor (siehe Foto).

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Alles in allem kann man von einem vollen Erfolg der Kurzreise sprechen. Nicht zuletzt wurden durch uns 67 Bier vernichtet, was diesen Erfolg nur noch untermauert.

Wir freuen uns bereits heute auf den Rat von Raatsch 3, getreu dem Motto „Und wenn ich sterb, begrabt mich in der Kneipe“ !

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2 Gedanken zu „Der Rat von Raatsch 2 – Bachelor’s Revenge

  1. Eigentlich muss es heißen: „Wenn ich mal tot bin, begrabt mich in der Kneipe“

    Dieser wunderbare Hit von Ekki Göpelt war übrigens 16 Wöchen die Nummer 1 beim Radiosender Hundert, 6…

    Ekki

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