Ausflug in den Heidepark Soltau

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Sonntags, 7:00 Uhr aufstehen, früher als an einem Wochentag, das ist schon ne Qual.

Aber es hat sich gelohnt…

Nach gut drei Stunden Fahrt mit dem ShuShu-Mobil kamen wir bei strahlendem Sonnenschein im niedersächsischen Soltau an. Überrascht waren wir zunächst von der geringen Wartezeit. Nach nur zehn Minuten hatten wir unsere Tickets zu jeweils 30,00EUR. Nun hieß es erstmal Attraktionen abchecken. Nachdem Andi und Aki bereits im Vorfeld ihr Adrenalin in erstaunlicher Weise ausgeschüttet hatten, indem sie mit der Hochgeschwindigkeitspanoramabahn gefahren waren (ca. 10km/h), gings nach kurzer Fahrt mit dem langweiligen Mountain Rafting gleich zum Desert Race.

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Die Panoramabahn

Desert Race, die schnellste Achterbahn besticht durch eine Beschleunigung von 2,4sec (0-100km/h) und durch bis zu unglaublichen 5G. 1G sind 9,81 m/s2 für die, die im Physikunterricht nicht aufgepasst haben. Also, da haben schon einige Kräfte auf meinen Körper gewirkt (man rechne Masse x Beschleunigung = Kraft, und ich wiege ca. 60kg). Problem war auch, dass keiner von uns wusste was einem bei so einem Katapultstart erwartet. Das hat man auch auf den Fotos gesehen, die direkt nach dem Start von uns gemacht wurden. Aber ein stolzer Preis von 7 EUR waren unsere angstverzerrten Gesichter nicht Wert. Lediglich der ShuShu glänzte durch außerordentliche Windschnittigkeit, jedoch war bereits jetzt seine Frisur irreparabel deformiert.

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Desert Race

Erstaunlicher Weise ist jeder mit diesem Gefährt mitgefahren. Respekt an ShuShu und besonders an Andi. Danach ging´s weiter zum Colossos, der mit 60m Höhe größten Holzachterbahn der Welt. Hier weigerten sich Andi und ShuShu mitzufahren. Trotzdem, Aki und ich, wir hatte Spaß. Auch hier wirkten wieder unwahrscheinliche Kräfte mit einer Beschleunigung von bis zu 4G. Am Besten war die Abfahrt nach dem Hochzug. Hier konnte bereits bein den geschossenen Durchfahrtsfotos ein wenig gepost werden. Dies entwickelte sich dann später zu einer Art Volkssport.

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Der Colossos

Vorwärts getrieben durch einen Adrenalinpegel, der bei uns ein ewiges Grinsen ins gesicht zauberte, ging es flux zur Schweizer Bobbahn. Hier waren auch die beiden Helden wieder am Start. Naja, bei eine maximalen Höhe (man sah es aber nicht) von 27m und einer Maximalgeschwindigkeit von unglaublichen 53km/h wäre das sons auch äußerst peinlich. Mann muss aber auch sagen, das Ding war langweilig und umbequem.

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Die Schweizer Bobbahn

Dieses unglaubliche Monster von Coaster überstanden, querten wir die zwei wohl spektakulärsten Fahrgeschäfte, Limit und Scream. Hier wollte nicht einemal Aki mitfahren. (Ich weiß, Dein Magen hat sich in der Bobbahn ein wenig eingeklemmt.) Alleene fahren fetzt auch nicht, also die beiden Dinger links bzw. rechts liegen gelassen. Das wäre eigentlich nochmal ´ne Reise wert. Nun war da noch die amazing Wildwasserbahn, bei der es und allen schauderte. Der Floß-Bahnhof war zudem die Heimat von elektronisch gesteuerten Figuren. Täuschend echt spiegelten die das harte Leben unter Tage wider und erzählten von der gefährlichen Arbeit. „Hosen runter“, „Da is alles in die Luft geflogen, wie blöde muss man denn sein“ – solche Sätze durchflossen unsere Gehörgänge und manifestierten sich in unseren Gedächtnissen absolut kollektiv. Jedenfalls alles sehr unkurzweilig! Witzig war nur, dass ShuShu und Andi pitschepatschenass wurden. Naja, die Frisur vom ShuShu war nun endgültig ruiniert, sehr zu seinem Ärgernis und unserer Belustigung.

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Wildwasserbahn

Dann bin ich noch mit dem ShuShu den unglaublichen Big Loop gefahren. Nicht gerade spektakulär aber besser als die komische Bobbahn.

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Big Loop

Nach einer grausamen Piratenshow, die wir nur zum Zeitvertreib währen der Nahrungsaufnahme nutzten und aufgrund fehlender Story vorzeitig verließen, war der bezaubernde Grottenblitz an der Reihe. Hier startete der Posingmarathon. Nachdem ich erstmalig der Kamera den Stinkefinger geteigt hatte, war in der zweiten Runde jeder an der Reihe.

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Der Grottenblitz

Unser lautstarkes Gelächter, gepaart mit den obszönen Gesten auf dem Foto, ließen das Bild am fotostand schnell verschwinden. Nach einem Bier im Biergarten Rafting entschieden wir uns, noch einmal zu fahren. In der ersten runde wusstedann jedoch keiner so wirklich eine luste Pose, aber dann in der zweiten Runde… Herrlich!!!!

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Da eigentlich alles abgedeckt war, abgesehen dass Andi die Hallo Spencer Show verpasst hat, ging es dann nochmal zum Coloss. Diesmal, man staune man staune, ist sotar der ShuShu mitgefahren. Dem haben aber ganz schön die Beine geschlottert. Die Fahrt nach oben hat er auch nur auf den Boden seines wagons geschaut und die wunderbare Aussicht in 60m Höhe nicht genossen bzw. genießen können. Tja ShuShu, glaube nicht immer alles, was Dir dämliche Weiber über Achterbahnen sagen. Das Lustige war, egal ob diese Bahne oder eine andere, der ShuShu hat, noch bevor die Bahn im Ziel halt gemacht hat, erst einmal seinen Helm richten musste. Sehr, sehr fein, nächste mal nehmen wir Haarspray mit. Nach nem fabulösen Pferderennen, bei dem wir eine exklusive Taschenlampe gewannen, ging´s nochmal zum Desert Race. Nicht mehr so spektakulär wie beim ersten mal, so dass man sogar posen konnte, aber immerhin sehr lustig. Das wars auch schon, es ging nach hause.

Alles in Allem, ein sehr teurer Ausflug aber einer, der sich gelohnt hat.

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